Ausgezeichnete Leistungen bei LHM M/F + U18 + U14
Von Ralf Ploen
Rund 350 Teilnehmer starteten bei den Offenen Landeshallenmeisterschaften der Erwachsenen sowie den Landeshallentitelkämpfen U18 + U14 in Neubrandenburg. Die bestens organisierte Veranstaltung erlebte einige hervorragende Leistungen und viele spannende Entscheidungen. Die tolle Stimmung im Jahnsportforum beflügelte die Athleten zusätzlich.
Wie eine Woche zuvor in der U20 gewann Paula Springstein (OSL Rostock) erneut Gold über 60 Meter und 200 Meter. Diesmal erzielte sie wiederum starke 7,47 Sekunden und 23,80 Sekunden. Im Finale über 60 Meter Hürden errang Fiona Wenzel (Schweriner SC), ebenfalls noch der U20 angehörend, Gold in neuer Bestzeit von 8,84 Sekunden. Mehrkämpferin Anna Neubert (1. LAV Rostock) siegte im Hochsprung und im Kugelstoßen. Bei den Männern steigerte sich Linus Kern (SC Neubrandenburg) auf 7,13 Sekunden über 60 Meter. Er setzte sich anschließend gleichfalls über 200 Meter in 22,71 Sekunden durch. Mit Friedrich Michel (TC Fiko Rostock) glänzte ein weiterer U20-Athlet. Er lief im Alleingang erstmals unter vier Minuten über 1500 Meter: 3:59,77 Minuten. Leoniel Ahiandjipe (Schweriner SC) kam nach längerer Krankheitspause auf 6,97 Meter im Weitsprung. Zu beeindrucken wusste Zehnkämpfer Ole Stein (1. LAV Rostock) mit Siegen und neuen Bestmarken über 60 Meter Hürden in 8,38 Sekunden und über 400 Meter in 50,09 Sekunden.
In der Weiblichen Jugend U18 durfte sich Greta Rentzow (SV Medizin Schwerin) gleich über drei Titel freuen. Die Deutsche U18-Vizemeisterin 2025 über 200 Meter war über 60 Meter mit 7,71 Sekunden und über 200 Meter mit 24,86 Sekunden nicht zu schlagen. Darüber hinaus führte sie das Quartett der Startgemeinschaft Schwerin zum Sieg über 4 x 200 Meter. Lany Saguan (Schweriner SC) steigerte ihre persönliche Bestleistung im Stabhochsprung auf 3,62 Meter. Erstmals unter neun Sekunden blieb Kim Hoffmann (SC Neubrandenburg) über 60 Meter Hürden: 8,98 Sekunden. Ida Nedoma im Weitsprung mit 5,53 Meter und Lina Schmietendorf (beide HSG Uni Greifswald) im Dreisprung mit persönlicher Bestweite von 11,61 Meter errangen Gold, obwohl sie noch zur Altersklasse 15 zählen. Sogar noch ein Jahr jünger, zeigten Emma Henke und Laura Groß (beide Schweriner SC) ein starkes Rennen über 800 Meter und liefen 2:21,23 Minuten und 2:21,63 Minuten. Johannes Kunkel setzte sich im Kugelstoßen der Männlichen Jugend U18 mit 17,71 Meter vor seinem Trainingspartner John Schochardt (beide SC Neubrandenburg), der auf 17,38 Meter kam, durch. Die 400 Meter gewann in Jack Blackburn (SC Neubrandenburg) in 50,44 Sekunden. Bennet Fischer wurde Landeshallenmeister über 800 Meter in 1:58,85 Minuten knapp vor Ole Hinz (beide SC Neubrandenburg). Zweimal Gold errang Hanns-Hugo Rieken. Er wurde über 60 Meter Hürden und im Weitsprung Erster.
Die U14-Talente ließen sich von den älteren Athleten mitreißen und zeigten viele gute Leistungen. In der Altersklasse M13 durften sich zwei Schweriner über drei Mal Gold freuen: Edgar Sarakewitz lag über 60 Meter in 8,19 Sekunden und im Weitsprung mit 5,15 Meter vorn. Yanis Burmeister war im Hochsprung mit 1,55 Meter und im Kugelstoßen mit 9,87 Meter nicht zu schlagen. Beide standen auch in der erfolgreichen Staffel des Schweriner SC über 4 x 200 Meter. Florian Ulrich (1. LAV Torgelow) überzeugte in 9,71 Sekunden über 60 Meter Hürden. Bei den ein Jahr jüngeren Athleten erreichte Emil Barth (1. LAV Rostock) zwei Titel, über 800 Meter und im Weitsprung. Marah Jahn (Schweriner SC) wurde mit viermal Gold erfolgreichste Teilnehmerin der Titelkämpfe. In der Altersklasse W13 setzte sie sich über 60 Meter in 8,23 Sekunden, über 60 Meter Hürden in 10,12 Sekunden, im Weitsprung mit 5,06 Meter sowie mit dem SSC-Staffelquartett über 4 x 200 Meter. Frida Kramer (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) gewann über 60 Meter Hürden und im Weitsprung der Altersklasse 12.
Wir gratulieren den Athleten, ihren Trainern und Vereinen sehr herzlich zu den erreichten Resultaten. Gleichzeitig möchten wir uns beim ausrichtenden SC Neubrandenburg, dem Organisationsteam, den Kampfrichtern und Helfern für die ausgezeichnete Arbeit bedanken, ohne die solch eine Klasse-Veranstaltung nicht möglich wäre!
Fotos: Frank Benischke