VR-Laufcup: Überlegene Sieger beim 13. Schweriner Postlauf

Von Marian-Bernd Pries

Knapp 200 Läuferinen und Läufer nahmen die 15 Kilometer in Angriff. (Foto: M.-B. Pries)

Mit Anna Izabela Böge (Ueckermünde) und Stephan Trettin (Güstrow) gab es bei der 13. Auflage des Schweriner Postlaufs über 15 Kilometer zwei neue und vor allem überlegene Pokalgewinner. Knapp 200 Läuferinnen und Läufer aus ganz Mecklenburg-Vorpommern hatten sich für den Lauf angemeldet, der gleichzeitig die vierte Station im VR-Laufcup 2013 darstellte.

Die Ausrichter des SV Post Schwerin um Wolfgang Krull boten den Aktiven wieder ausgezeichnete Wettkampfbedingungen mit einer straffen Organisation ‒ eben eine Veranstaltung für Läufer von Läufern organisiert. Die vor und während des Rennens niedergehenden heftigen Regenschauer und der kräftige Wind ‒ besonders an der Zippendorfer Strandpromenade ‒ sorgten allerdings dafür, dass die Frühlingsgefühle bei den Sportlern nicht in den Himmel wuchsen.

Umso bewundernswerter war der einsame Lauf des späteren Siegers. In Abwesenheit des vierfachen Gewinners der vergangenen Jahre, Mathias Ahrenberg (Schwerin), setzte sich Stephan Trettin resolut an die Spitze des Feldes und ließ zu keiner Zeit Zweifel an seinem überlegenen Sieg aufkommen. Am Ende triumphierte der Triathlet aus Güstrow in 54:07 Minuten deutlich. Aus der dreiköpfigen Verfolgergruppe konnte sich Torsten Weiss (TC Fiko Rostock/55:32) schließlich noch absetzen und so Rang zwei erringen vor Christian Honisch (Aufbau Boizenburg/55:57) und Altmeister Michael Kruse (Tri-Sport Schwerin/56:38).

Ähnlich deutliche Verhältnisse gab es im Rennen der Frauen. Vorjahressiegerin Anne-Kathrin Litzenberg war zwar am Start, doch obwohl die inzwischen ebenfalls für den Tri Fun Güstrow startende ehemalige Post-Läuferin mit 1:00:16 Stunden eine Minute schneller war als im vergangenen Jahr, fand sie in Anna Izabela Böge ihre Bezwingerin. Die 36-jährige Ueckermünderin war im Ziel überglücklich, hatte sie doch nicht nur den Gesamtsieg sondern mit 59:15 Minuten auch eine Zeit unter der begehrten Stundenmarke erlaufen. Den dritten Podestplatz holte sich die erfahrene Neubrandenburgerin Angelika Schlender-Kamp (1:06:59 h) vom Hochschulsportverein der Viertorestadt.

Schade, dass sich zum ebenfalls ausgetragenen Wertungslauf im DAK-Walkingcup nur vier Sportler einfanden. Grund dafür war die relativ kurze Strecke, denn "nur" zehn Kilometer waren für die Anhänger des modernen Ausdauersports in Schwerin ausgeschrieben, während gleichzeitig im Ostseebad Wustrow beim Cupwalking 20 Kilometer auf dem Programm standen, die für die Cupwalker natürlich wesentlich lukrativer sind, schließlich geht um Kilometer.

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