Turbine-Läufer im Wintertrainingslager im Isergebirge

Von Jörg Knospe

Neubrandenburger Sportler im Wintertrainingslager.
Jubel nach erfolgreichem Wettkampf: die Teilnehmer des Wintertrainingslagers im tschechischen Isergebirge. Foto: J. Knospe

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete die Laufgruppe des SV Turbine Neubrandenburg ein Wintertrainingslager im tschechischen Isergebirge. Mit dabei waren auch einige Gäste vom TC Fiko Rostock und von Motor Wolgast. In Jizerka, auf knapp 900 Meter Höhe, fanden die 56 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beste Wintersportbedingungen vor und so wurden für eine Woche die Laufschuhe mit den Langlaufskiern getauscht.

In verschiedenen Gruppen wurden täglich kleinere und größere Touren gemacht und damit die Grundlagenausdauer geschult. In der zum Hotel gehörenden Sporthalle gab es dann am späten Nachmittag noch Zusatzangebote – Klettern, Athletiktraining, Aerobic, Fußball und Basketball. Nach vier Tagen Training stand mit der 6. Offenen Turbine-Vereinsmeisterschaft der Wochenhöhepunkt auf dem Programm. Auf der Vier-Kilometer-Strecke im klassischen Stil sicherten sich Katja Knospe und Matthias Weippert die Titel bei den Erwachsenen. Bei den Jugendlichen hießen die Sieger Mia Weippert und Maximilian Traeger.

Für große Stimmung sorgte das Staffelrennen über sechsmal eine Runde. Hier bildeten jeweils ein Jugendlicher, eine Frau und ein Mann ein Team, das per Losverfahren ermittelt wurde. Den Titel holten sich „Die Isergebirgs-Vernascher“ mit Katja Knospe, Ralf Schönberg und Mia Weippert vor den zeitgleichen Teams „Die ha’m wir im Sack“ (Katharina Traeger, Matthias Weippert und Jakob Wenzel) und „2x H & M“ (Heike Grunow, Maximilian Traeger und Henning Schult). Insgesamt waren 36 Einzelstarter und 13 Staffeln am Start.

Am Schlusstag gönnten sich Maximilian Traeger und Jörg Knospe noch einen besonderen Höhepunkt: Die Teilnahme am 30-Kilometer-Freistilwettbewerb im Rahmen des 51.Isergebirgslaufs. Dabei waren immerhin 500 Höhenmeter zu absolvieren. Am höchsten Punkt der Strecke – nach etwa elf Kilometern – wurden die Beiden vom großen Turbine-Fanblock frenetisch empfangen und angefeuert. Beide beendeten das Rennen erfolgreich nach 1:58:59 (Traeger, 10. M18) und 2:01:50 Stunden (Knospe, 11. M60) und konnten sich als Flachländer sehr gut im Mittelfeld der etwa 500 Teilnehmer behaupten.

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