Tolle Stimmung beim 5. Hochsprungmeeting in Schwerin

Von Gerd Wessig

In der männlichen U18 siegten Jan-Erik Kröger und Tilman Klabe höhengleich vor Emil Bartscht. Alle drei übersprangen 1,86 Meter. (Foto: Schweriner SC)

Tolle Stimmung, super Musik und für einen Saisonabschluss zum Teil sehr gute Ergebnisse – das 5. Hochsprungmeeting in Schwerin, machte Freude auf ein Wiedersehen 2021. Mit Sportlern aus Bremen, St. Peter-Ording, Neubrandenburg, Hamburg, Rostock, Lübeck, Neuruppin und vom heimischen SSC kämpften fast 30 Teilnehmer um größtmögliche Höhen und beste Platzierungen.

Der SSC und die Meeting-Sponsoren machten es auch in diesem Jahr möglich, dass die Plätze 1 bis 3 mit Urkunden, Preisen und zum Teil mit Prämien bedacht werden konnten. Den Wettbewerb der weiblichen U18 gewann Lia Flotow vom 1. LAV Rostock. Mit 1,67 Meter gemeldet, reichten 1,63 Meter zum Sieg. Dabei stellte Lia die alte Altersklassen-Bestleistung (AkBL) aus den Jahre 2018 ein. Die Plätze 2 und 3 belegten Paula Nagel (SSC) und Anna Neubert (ebenfalls 1. LAV Rostock) mit jeweils übersprungenen 1,59 Meter. Im Wettkampf der männlichen U18 gab es zwei Sieger: Jan-Erik Kröger (1. LAV Rostock), der mit 1,86 Meter seine persönliche Bestleistung gleich um acht Zentimeter verbesserte, und Tilman Klabe (SSC/1,86 m). Platz 3 ging an Emil Bartscht vom LBV Phönix Lübeck, der ebenfalls 1,86 Meter übersprang.

Es folgte der Wettkampfblock der U20 und Erwachsenen. Bei den jungen Damen hätten es aus Sicht des Veranstalters gern noch ein paar Teilnehmerinnen mehr sein dürfen. So gewann erwartungsgemäß Maja Küßner (1. LAV Rostock) mit 1,74 Meter. Damit verbesserte sie den bisherigen Meeting-Rekord aus dem Jahr 2017 um fünf Zentimeter. Platz 2 belegte Vereinskameradin Luisa-Sophie Peck mit 1,54 Meter. In der männlichen U20 verzockte sich Karl Scheffels aus St Peter-Ording, der noch in der U18 startberechtigt ist. Er wollte unbedingt bei den Älteren mitspringen, was auf Grund seiner Bestleistung von 1,99 Meter und meldetechnisch auch kein Problem darstellte. Mit übersprungenen 1,86 Meter belegte er in diesem Wettbewerb dann „nur“ Platz 3 – in der U18 hätte er mit dieser Höhe gewonnen. Sieger der U20 wurde Till Schomacker (SSC/1,98 m) vor dem höhengleichen Ole Hendrik Gehrke (SC Neubrandenburg).

Den Abschluss dieses Wettkampfblocks machten die Männer – alle noch in der U23 startberechtigt. Hier sollten endlich auch Sprünge deutlich über zwei Meter folgen. Den spannenden Dreikampf entschied am Ende Chima Ihenetu (SCN) mit 2,07 Meter für sich. Auf den folgenden Plätzen landeten Luca Meinke (SSC) und Stephane Signie-Diriberry (Hamburger SV), die jeweils 2,04 Meter überquerten. Bei den Frauen bzw. in der U23 gab es in diesem Jahr leider keine Meldungen.

Zum Abschluss waren die Jüngsten an der Reihe. Für Helen Niemann (SSC/W14) wurde es ihr bester Wettkampf überhaupt. Da die Jungen der M14 ein ähnliches Niveau hatten, sprang sie auch nicht allein. Als Siegerin mit 1,64 Meter verbessere sie ihre persönliche Bestleistung um sieben Zentimeter und die AkBL von 2018 (1,52 m) deutlich. Auch bei den Jungen sprang Kimi Genning (SSC) mit 1,74 Meter persönliche und Altersklassen-Bestleistung (bisher 1,73 m). Platz 2 in der M14 belegte Paul Pritschke (1. LAV Rostock/1,67 m) vor seinem Vereinskameraden Anton Steffen (1,55 m). Leon Krüger (SSC) beendete das Meeting, als einziger Teilnehmer der M15 mit der Einstellung seiner Bestleistung von 1,76Meter.

Die Organisatoren und Sportler bedanken sich bei den zahlreichen Sponsoren – darunter der Landesleichtathletik-Verband und der Landessportbund – für die Preise und die finanzielle Unterstützung. Ein Dank gilt allen Helfern, die für einen reibungslosen Auf- und Abbau sorgten, sowie der Wettkampfleitung und der Auswertung.

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