Schweriner Meisterschaftsteilnehmer lassen die Saison ausklingen

Von Klaus Schimmagk

Das Programm war so einfach wie sinnvoll und kam gut an: Eine Stunde paddeln, danach grillen. Die Vereinsführung des Schweriner SC hatte alle Teilnehmer der diesjährigen Deutschen Meisterschaften ins "KuK-Objekt" geladen und die meisten kamen auch in den Kanu- und Klein-Segelverein an den Schweriner See.

Bevor es richtig los ging, noch ein wenig Protokoll. Vereinschef Gerd Wessig würdigte die Leistungen aller erfolgreichen jungen Leichtathleten, vornehmlich natürlich die U20-WM-Teilnehmer Tom Konrad (Stabhoch) und Patrick Kuhn (Sprint) sowie ihre Trainer.

Dann wurde das braune Riesen-Kajak ins Wasser gerollt und auf ging es in Richtung Schloss. Vorbei an der Schiffsanlegestelle, unter zwei Brücken hindurch wurde das im abendlichen Goldglanz strahlende Gebäude umrundet. Selbst Muskel gestählte Athleten wie Kugelstoßer Eric Millrath mussten dabei ab und an das knallrote Stech-Paddel aus dem nassen Element heben, um sich ein wenig auszuruhen.

Die Anstrengung hielt sich aber für alle Grenzen, der Spaß und die Freude an der Bewegung dominierten. Und wem es ganz zu heiß wurde, der zog einfach das T-Shirt aus oder wurde vom Hintermann beim "Krebse fangen" mit dem 16 Grad kalten Wasser des Sees abgekühlt.

Trotzdem waren die Hobby-Kanuten froh, als Steuermann Klaus Weinert das KuK-Objekt wieder ansteuerte. Hunger und Durst waren gewaltig, und die von Trainer Andreas Rändler gegrillten Steaks und Bratwürste im Nu verputzt. Mit einem ebenso lehrreichen wie gemütlichen Plausch über Wassersport und Leichtathletik klang der entspannte Nachmittag aus. Und weil es allen so gut gefiel, wird es im Frühjahr 2011 ein Anpaddeln geben.

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