Schweriner Leichtathletik-Halle eröffnet

Von Gerd Wessig

Sechs Sprintgeraden über 60 Meter sind in der neuen Halle zu finden. (Fotos: Schweriner SC)

Fast genau zwei Jahre ist es her, als im Morgengrauen des 24. März 2012 die Schweriner Trainingshalle in Flammen stand und bis auf die Grundmauern nieder brannte. Endlich, nach einem Einjahres-"Marathon" durch alle Instanzen und knapp neumonatiger Bauzeit, wurde das neue Schmuckstück am 22. März 2014 seinen zukünftigen Nutzern übergeben.

Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow persönlich startete den ersten offiziellen Lauf über 60 Meter für die jüngsten Leichtathleten des Schweriner SC. 3,5 Millonen Euro kostete die neue Trainingshalle und hat eine Fläche von rund 3.500 Quadratmetern. Neben sechs 60-Meter-Bahnen, zwei Weit- sowie je einer Hoch- und Stabhochsprung-Anlage sind auch zwei 200 Meter lange Rundlaufbahnen in der neuen Halle zu finden. Sie ist zwar kürzer, aber viel breiter als die alte Halle und wirkt dadurch viel geräumiger.

Selbstverständlich war die Stadt-Politik zugegen und wünschte allen Sportlern, Übungsleitern und Trainern für die Zukunft das Beste und dass es bald wieder vorwärts geht mit der Schweriner Leichtathletik. Aber auch viele ehemalige Athleten des SC Traktor Schwerin und des Schweriner SC sowie ihre Trainer machten einen neugierigen Abstecher und waren mehr als positiv überrascht. Das sportliche Rahmenprogramm war gelungen und offenbarte tolle Nutzungsmöglichkeiten. Nie vergessen werden sollte, wie groß die Anteilnahme und Unterstützung der deutschen Leichtathletik Gemeinde nach dem tragischen Brand vor fast zwei Jahren war. Darum sei hier nochmal ausdrücklich allen gedankt, die finanzielle und materielle Hilfe geleistet haben.

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