Ostseepokal-Sieger 2012 qualifizieren sich für Supersprinter-Finale in Berlin

Von Siegfried Wellmann

Unser Bild entstand beim diesjährigen Supersprinter-Finale im Berliner Olympiastadion. (Foto: Klaus Christofori)

Zum zehnten Jubiläum des Ostseepokals im kommenden Jahr können die Organisatoren des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Rostock um Dr. Klaus Christofori mit einer besonderen Jubiläums-Überraschung aufwarten. Im Ergebnis einer langjährigen Kooperation mit der Aktion "Deutschland sucht den Supersprinter" ist dem Ostseepokal ein besonderer Status erteilt worden.

Die Sieger der Veranstaltung in Rostock sind nämlich erstmals automatisch qualifiziert für das Finale in Berlin, das im Rahmen des Internationalen Stadionfestes (ISTAF) im Olympiastadion der Hauptstadt ausgetragen wird, qualifiziert. Das heißt, die "Macher" des ISTAF bieten talentierten Schülern die Möglichkeit eines einmaligen Erlebnisses. Wer kann schon von sich behaupten, einmal im Berliner Olympiastadion gelaufen zu sein?!

Hinzu kommt die Nähe zu absoluten Weltstars der Leichtathletik. Das ISTAF gibt es seit 1921 – es ist mittlerweile das das traditionsreichste und namhafteste Leichtathletik-Meeting in Deutschland. Jedes Jahr im September versammelt sich ein großer Teil der Weltelite im Berliner Olympiastadion. Es gehört zu den Besonderheiten des Stadionfestes, dass es eben nicht nur Profis ein Bühne bietet, sondern mit der Ermittlung des Supersprinters auch dem Nachwuchs. Den Siegern des Rostocker Ostseepokals 2012 bietet sich nunmehr die tolle Gelegenheit eines Starts in der Hauptstadt. "Wir wollen damit das hohe Niveau des Ostseepokals und die vielen guten Leistungen der Athleten in Rostock würdigen", sagt Supersprinter-Chef Winfried Dreger. Die Sieger brauchen sich also nicht mehr in Ausscheidungsrennen zu qualifizieren ‒ sie sind für das Berliner Finale gesetzt.

Mit dem Ostseepokal ist eine Veranstaltung entstanden, die deutschlandweit ihres Gleichen sucht. Das hat sich bis Berlin herumgesprochen. So ist es nicht verwunderlich, wenn es in den Siegerlisten der Berliner Finals häufig Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern zu finden waren. In diesem Jahr kam mit Wenke Griephan eine der Siegerinnen vom LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz.

Jetzt gibt es noch viel zu tun, bis im Mai 2012 beim 10. Ostseepokal wieder die besten Talente ermittelt werden. Die Vorbereitungen auf dieses Ereignis der Leichtathletik in Rostock sind bereits in vollem Gange. Die Organisatoren rechnen auch im Jubiläumsjahr mit einem Teilnahmerekord und Mannschaften aus Ostsee-Anrainer-Staaten wie Schweden, Polen, Russland und Lettland.

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