Mecklenburger Ausdauerläufer überzeugen in den Alpen

Von Ortwin Kowalzik

Zur 12. Tour de Tirol im österreichischen Söll waren wieder mehrere Extremsportler aus Mecklenburg-Vorpommern angetreten. Die Herausforderung, in drei Tagesetappen über 75 Kilometer im Hochgebirge mit 3500 Höhenmetern zu bewältigen, war schon besonders.

Ausgangspunkt war am ersten Tag Söll am Wilden Kaiser mit der Startetappe über zehn Kilometer. Einen Tag später folgte der Härtetest am Kaisermarathon bis in 1829 Meter Höhe. Anschließend musste am letzten Tag eine Trailstrecke über 23 Kilometer bewältigt werden. Am Start waren rund 1000 Läufer, wobei die Aktiven aus den Aplenländern dominierten. Ins Ziel kamen nach den drei Etappen 330 Finisher.

Die beiden Starter vom HSV Neubrandenburg, Kerstin Cools (W55) und Jörg Clemen (M50), waren „Wiederholungstäter“, denn sie haben diese Herausforderung schon vier- beziehungsweise fünfmal bewältigt. Mit tollen Ergebnissen und schönen Erlebnissen konnten sie die Heimreise antreten. Kerstin Cools belegte als Flachländerin Platz 48 von 73 Zieleinläufern und wurde Zweite in ihrer Altersklasse. Jörg Clemen kam auf Platz 175 von 260 Finishern und wurde 19. seiner Altersklasse. Ihm stand Torsten Gunia (M50) von der LG Schwerin mit Platz 182 nur wenig nach. Gut unterwegs waren auch der junge Paul Schnee aus Neubrandenburg, der als 74. ins Ziel kam und Thomas Urban aus Groß Wokern, der nur auf zwei Strecken antrat.

Neben den Anstiegen waren unterschiedliche Witterungsbedingungen zu meistern, so gab es neben Regen, Schnee und Sonne in der Höhe schon winterliche Verhältnisse. Was macht die Tour nun für Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern so interessant? Es sind die Besonderheit dieser Herausforderung und der immer wieder schöne Rundblick über die Alpentäler und -gipfel.

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