LVMV feierte in Güstrow mit 200 Gästen 20-Jähriges Bestehen

Von Burkhard Ehlers

"Als einer der kleinsten Leichtathletik-Landesverbände in Deutschland haben wir uns immer leistungssportlich orientiert und wollen das auch in Zukunft tun." Das versprach der Präsident des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern (LVMV), Jürgen Flehr (Schwerin), am Sonnabend während der traditionellen Dankeschön-Veranstaltung, die in diesem Jahr im Zeichen des 20-Jährigen Bestehens des LVMV stand.

Zum Jubiläum konnte Flehr zahlreiche Ehrengäste im Güstrower Tagungszentrum "Viehhalle" begrüßen. So überbrachte Ehrenpräsident Theo Rous die Grüße des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Zu den Gratulanten zählten der Geschäftsführer des Landessportbundes, Torsten Haverland, sowie die Präsidenten der benachbarten Leichtathletik-Landesverbände Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Rita Girschikofsky und Wolfgang Delfs. Herzlicher Beifall der 200 geladenen Gäste galt den drei Vorgängern von Jürgen Flehr im Amt des LVMV-Präsidenten, Professor Dr. Peter Hirtz (Greifswald), Gerd Behrendt (Schwerin) und Karl-Otto Groth (Ribnitz-Damgarten).

Der aktuelle LVMV-Präsident freute sich über die Tatsache, dass "sein" Verband in Sachen Spitzensport zu den besten im DLV gehöre. "Dagegen können wir beim Breitensport noch einiges lernen", sagte Flehr. Gleichzeitig sah er "Reserven in der Zusammenarbeit zwischen den drei Leistungszentren Neubrandenburg, Rostock und Schwerin" und wünschte sich noch mehr Berührungspunkte mit den Schulen. Derzeit habe der LVMV gut 5.400 Mitglieder in 87 Vereinen. Die besten Sportler und Trainer wurden im Verlauf des Abends geehrt.

In seiner Festrede ging Theo Rous auf die 20 Jahre des Jubiläumsverbandes ein. Der DLV-Ehrenpräsident widmete sich dem Thema "Talente und Eliten". Der Weg zum Erfolg setze voraus, dass man sich auch quälen könne, meinte er und sah das Wertvolle in der Leichtathletik in der Tatsache, dass ausschließlich Leistung entscheide. Der Verband in Mecklenburg-Vorpommern könne mit Stolz zurückschauen, habe immer wieder mit Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften aufhorchen lassen, gratulierte der 75-Jährige.

Bereits am Nachmittag hatten Gerd Wessig, der Schweriner Hochsprung-Olympiasieger von 1980, Ex-Diskusweltmeisterin Franka Dietzsch aus Neubandenburg und der Rostocker Speerwerfer Mark Frank viel Beifall geerntet. Auf dem Podium offenbarten sie ihre ganz persönliche Sicht der Entwicklung der Leichtathletik im Land. Zum Start in den Festtag ehrten die Breitensportläufer und die Walker des Verbandes nach kurzem "Warmlaufen" ihre Besten.

Zurück