Lehrgang in Potsdam: Sechs neue Obleute im Land

Von Gerrit Tuschling

Lehrgang-Teilnehmer - Kampfrichter.
Die Teilnehmer des Lehrgangs in Potsdam. (Foto: G. Tuschling)

Am vergangenen Wochenende haben die Leichtathletik-Landesverbände Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Potsdam eine Weiterbildung zum Obmann durchgeführt. Nach dem Schiedsrichter-Lehrgang im Herbst 2016 in Rostock war es der zweite gemeinsame Qualifizierungslehrgang für Kampfrichter aus den drei nordöstlichen Bundesländern.

Jeder Verband hatte einen Referenten in die brandenburgische Landeshauptstadt geschickt: Markus Pede aus Berlin, Karsten Bechly aus Brandenburg und Gerrit Tuschling aus Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt nahmen 13 Kampfrichter teil, sechs davon aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Obmann ist die erste Qualifikationsstufe nach der Kampfrichter-Grundausbildung. Obleute führen das Kampfgericht und entscheiden über die Gültigkeit von Versuchen und melden Regelverstöße an den zuständigen Schiedsrichter. Daher nahm die Regelkenntnis einen großen Teil des Lehrgangs ein. Weitere Themen waren die Abgrenzung der Kompetenzen zum Schiedsrichter und natürlich die Sicherheit während des Wettkampfs.

Die Teilnehmer erarbeiteten sich das Wissen unter anderem über Gruppenarbeiten und anhand von Fallbeispielen. Nach zwei Tagen hieß es zum Abschluss nochmals volle Konzentration für den Test, den alle Kampfrichter bestanden haben. Wir gratulieren frischgebackenen Obleuten und wünschen ihnen viel Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen. Falls jemand Interesse bekommen und Spaß an der Arbeit in engagierten Teams hat, sprecht einfach die Kampfrichter beim nächsten Wettkampf an. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

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