7. Krakower Mittsommernachtslauf über 30 km

Von Marian-Bernd Pries

Start für die 120 Teilnehmer zum 7. Krakower Mittsommernachtslauf. (Foto. M.-B. Pries)

Wie schon im Vorjahr ging der Sieg beim Krakower Mittsommernachtslauf nach Rostock. Nachdem 2013 der Triathlet Christian Nitschke den Siegerpokal in die Hansestadt entführt hatte, triumphierte bei der siebenten Auflage des 30-Kilometer-Rennens rund um den Krakower See mit Carsten Tautorat ein "echter" Läufer.

Lange Zeit hatte er gemeinsam mit Dirk Gebhardt vom Brühler TV (NRW) ein Spitzenduo gebildet, sich dann aber allein auf den Weg gemacht und schließlich nach 1:55:04 Stunden einen deutlichen Sieg herausgelaufen. Tautorat verfehlte damit den Streckenrekord des Schweriners Mathias Ahrenberg um nicht einmal eine Minute. Hinter Gebhardt (2:00:13 h) belegte Jörg Schulze vom ESV Wittenberge (2:03:10 h/Brandenburg) genau wie im vorigen Jahr Rang drei.

Bei den Frauen gelang der schon im Vorfeld als Favoritin gehandelten Hamburgerin Britta Giesen, was dem Männer-Sieger versagt geblieben war. Die Triumphatorin des vorjährigen Rostocker Marathonlaufes und Streckenrekordhalterin beim 75 Kilometer langen Müritzlauf holte sich in 2:16:06 Stunden auch die Bestmarke auf der exakt vermessenen Strecke des Krakower Mittsommernachtslaufes und feierte so einen überlegenen Sieg. Auf den Plätzen folgten die beiden Brandenburgerinnen Krissy Bardun (2:22:22 h/Kleinmachnow) und Gabi Matthies (2:33:15 h/Heiligengrabe).

Insgesamt waren 120 Läuferinnen und Läufer aus 13 Bundesländern sowie Großbritannien am Start des anspruchsvollen Laufes durch eine wundervolle Naturlandschaft im Herzen Mecklenburgs. Der Dank der Sportler ging an die Organisatoren dieses etwas anderen Laufes mit seinem Start um 18.00 Uhr hinein in die Mittsommernacht, der trotzdem seinen familiären Charakter bewahren konnte.

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