Gutes Wetter und schnelle Zeiten beim diesjährigen Burgenlauf

Von Ortwin Kowalzik

Das fast ideale Laufwetter kam am 24. August den 172 Startern, darunter auch sieben Walker, sehr gelegen und ermöglichte gute Ergebnisse. Immerhin kamen 76 Läufer von der Burg in Penzlin nach Burg Stargard über 23,9 km unter zwei Stunden ins Ziel. Im Vorjahr waren es dagegen nur 59 und bei dem Hitzerennen 2012 schafften diese Zeit nur 16 Läufer. Das ist u. a. doch auch ein Beweis, wie Wetterbedingungen die Zeiten der Ausdauerläufer beeinflussen.

Im diesen Jahr kamen zwei Läufer zu Ehren, die sich erst kurzfristig für ihren ersten Start beim Burgenlauf angemeldet hatten: Maik Schmidt (M40) von Turbine Neubrandenburg und Sven Lorenz (M30) vom 1. LAV Torgelow. Beide waren längere Zeit gemeinsam auf der Burgenlaufstrecke unterwegs, aber zum Schluss konnte sich der Neubrandenburger absetzen und mit 1:32:48 Stunden als erster Läufer über den Zielstrich laufen. Sven Lorenz, erstmals wieder auf so einem langen Kanten unterwegs, erreichte mit 1:33:53 Stunden ebenfalls eine gute Zeit. Genauso wie im Vorjahr kam Mitfavorit Silvio Nohke (M45) als Dritter mit einer Zeit von 1:34:45 Stunden ins Ziel.

Die Frauenwertung gewann wie in den letzten beiden Jahren überlegen Anna Izabella Böge (W35) in 1:35:10 Stunden. Die nachfolgenden Plätze belegten die beiden erfahrenen HSV Läuferinnen Angelika Schlender-Kamp (W40) und Jana Exner (W40) mit den Zeiten 1:52:43 bzw. 1:54:15 Stunden. Beide haben schon mehrfach den Lauf als Siegerin beendet. Auch die Plätze vier, fünf und acht belegten starke HSV-Frauen.

Hauptsächlich durch die beiden überlegenen Sieger hat auch der SV Turbine die Mannschaftswertung mit den fünf Zeitbesten Starten gewonnen. Im Kampf der beiden besten Teams war diesmal der HSV Neubrandenburg unterlegen und musste die Siegertorte in diesen Jahr den SV Turbine überlassen. Schnelle Zeiten erreichten auch die Nordic-Walker. Die bisher keinen Lauf auslassende Rita Seltenhorn (Jahrgang 1943) erreichte das Ziel 3:27:00 Stunden gemeinsam mit ihrer Partnerin Marlies Müller.

Der Burgenlauf ist vor allem auch als ein Erlebnislauf bekannt geworden. Die Läufer wurden in Penzlin mit einer Blaskapelle verabschiedet und wie immer mit einen Trompetensignal in Burg Stargard empfangen. Natürlich durfte auch der Ritterschlag für die besten Läufer nicht fehlen. Eine eigens geprägte schöne Medaille erhielt jeder Läufer. Am Ziel gab es Life-Musik von "Marshall" zur Unterhaltung der Läufer und der Gäste.

Zur dieser gelungen Veranstaltung haben natürlich auch viele Helfer des VfL Burg Stargard, des Penzliner SV und vom Veranstalter HSV Neubrandenburg im Ziel beigetragen. Gelobt wurde von den Läufern auch die Anteilnahme der Bevölkerung in den Dörfer, die durchlaufen wurden.

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