Bettina Strebe mit Rekord zum Saisonabschluss im Stabhochsprung

Von Geschäftsstelle

Drei der besten Sternberger Stabhochspringerinnen in Lübeck (v.l.): Anne-Marie Kaminski, Bettina Strebe und Lisa Anton (Foto: A. Damme)

Einen besseren Saisonabschluss hätte sich das erfolgreiche Stabhochsprungteam des 1. LAV Sternberg in diesem Jahr wohl nicht wünschen können. Am 16. September nahmen drei Springerinnen und ein Springer am Cup-Finale in Lübeck teil. Bei nahezu idealen Bedingungen ging es zeitgleich an zwei Anlagen um die letzte Möglichkeit, eine offizielle Leistung in die Statistik der Freiluftsaison einfließen zu lassen.

So waren alle Athleten noch einmal hoch motiviert, bis an ihre Leistungsgrenzen zu gehen und sich mit guten Sprüngen gegenüber der Konkurrenz zu präsentieren. Anne-Marie Kaminski (W13) startete in der nächsthöheren Altersklasse 14 und konnte mit übersprungenen 2,40 Meter einen schönen dritten Platz erkämpfen. Sie erfüllte damit zum sechsten Mal die DE-Kadernorm und kann sich über ihren Rekord von 2,60 Meter vom letzten Wochenende in Löwenberg freuen.

Lisa Anton (W14) schaffte tolle 2,70 Meter und bestätigte mit der erbrachten Leistung die geforderte D-Kadernorm. Mit dieser Höhe siegte Lisa in ihrer Altersklasse. André Damme (Männer) bewältigte die Anfangshöhe von 3,00 Meter und versuchte dann seinen Landesrekord von 3,60 Meter zu wiederholen. Trotz ungültiger Versuche zeigte er, dass er noch höher springen kann und belegte Platz vier.

Für großes Aufsehen und eine Sensation sorgte aber das Stabhochsprungtalent Bettina Strebe (W16). Mit einem neuen und härteren Stab sprang sie sicher über 3,00 Meter und 3,30 Meter. Das reichte eigentlich schon für die sechste Landeskader-Normerfüllung, welche sie mittlerweile auch für die nächsthöhere Altersklasse besitzt. Alle Konkurrentinnen hinter sich lassend ließ sie die Latte auf 3,45 Meter legen und übersprang diese Höhe im ersten Versuch sicher.

Mit dem Erfolg im Hinterkopf wollte sich Bettina nun auch an der nächsten Höhe von 3,50 Meter versuchen. Schon beim Anlauf und Absprung zeigte sie neues Selbstvertrauen und den nötigen Kampfgeist. Mit einem technisch perfekten Sprung überquerte sie auch diese neue Rekordhöhe gleich im ersten Versuch. Verständlich waren nun das große Staunen der Konkurrenz, die ausgelassene Stimmung beim Team und der berechtigte Beifall der Zuschauer.

Bettinas langfristiger und zielgerichteter Trainingsfleiß, der sich auch über die Sommerferien erstreckte, zahlte sich zum richtigen Zeitpunkt aus. Trotz oftmals sehr schwieriger Koordination von schulischen Pflichten, dem zeitaufwendigen Fahrweg zum Sternberger Trainingsstützpunkt und den notwendigen Trainingseinheiten gelang dieser Erfolg absolut verdient.

Nun gehört Bettina zur hoffnungsvollen Leistungsspitze von Deutschland und findet sich in der Rangliste Europas wieder. So kann man Bettina nur herzlich gratulieren und ihr weiterhin alles Gute für ihre sportliche Laufbahn wünschen.

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