Beim 15. Burgenlauf werden neue Sieger gekürt

Von Ortwin Kowalzik

Auch beim 15. Jubiläumslauf blieb heißes Wetter den Burgenläufern treu, denn hohe Temperaturen begleiteten erneut die Läufer auf dem Weg über 23,9 Kilometer. Durch das Fehlen der Sieger der letzten Jahre wurden neue Gewinner auf den Weg von Burg Stargard zur Burg Penzlin gesucht.

Mit dem erstmaligen Start von Beate Krecklow (W40/Fiko Rostock) und dem Vorjahreszweiten Sven Lorenz (M30/1. LAV Torgelow) waren klare Favoriten gegeben. Lorenz feierte dann auch einen Start-Ziel-Sieg und verbesserte sich trotz der Hitze im Vergleich zum Vorjahr um 81 Sekunden. In 1:32:31 Stunden hatte er auf der Zielburg sechs Minuten Vorsprung vor Thomas Schulze (M45/Markranstädt) und Nils Schmiedeberg (M45/Tri Fun Güstrow/1:39:53) auf den Plätzen zwei und drei.

In der Frauenwertung setzte sich in 1:52:22 Stunden klar durch. Ähnlich wie bei den Männern hatte sie im Ziel sechs Minuten Vorsprung vor der fünfmaligen Gesamtsiegerin des Burgenlaufs, Angelika Schlender-Kamp (W40/HSV Neubrandenburg). Letztere war am Vortag noch erfolgreich beim Triathlon in Prälang gestartet. Eine echte Überraschung war der dritte Rang der Berlinerin Silke Beyer, die nach 2:00:08 Stunden ins Ziel kam. Interessant ist, dass alle drei Frauen auf dem Podium in der W40 starten. Frauen der HSV-Laufgruppe haben in den letzten Jahren beim Burgenlauf immer eine gute Rolle gespielt. Die Mannschaftswertung mit den fünf zeitschnellsten Läufern gewann diesmal souverän das erste Team des HSV Neubrandenburg mit Jörg Clemen, Marcel Klein, Thomas Köhler, Angelika Schlender-Kamp und Mike Ott. Platz zwei ging an den SV Turbine Neubrandenburg vor der zweiten Mannschaft des HSV.

Von vielen Läufern, die zu den Dauergästen in den letzten Jahren gehören, wird der Burgenlauf wegen seines einzigartigen Flairs. Dieser Erlebnislauf durch die schöne Natur und mit historischem Bezug hat schon etwas Besonderes. Natürlich kann die Veranstaltung nur durch zahlreiche Helfer abgesichert werden. Ein ganz besonderer Dank gilt den Streckenposten vom VfL Burg Stargard und dem Penzliner Sportverein, die traditionell entscheidend zum Gelingen beigetragen haben. Allerdings hat die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren etwas abgenommen, angesichts der Urlaubszeit sowie einer Konkurrenzveranstaltung und der Hitze war das verständlich. Veranstalter HSV Neubrandenburg und die beiden Städte sollten über neue Ideen nachdenken.

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